Hier lesen Sie, wie Frau Mädel Ihr Engagement im SZH e.V. beschreibt….

 

Ich setze mich für humanistisches Leben ein, und ich tue was ich tun muss, ich schaue nicht weg sondern sehe wo Hilfe am nötigsten ist.

 

So war es auch in unserer Region wichtig eine Anlaufstelle bzw. einen Ansprechpartner zu haben, zu dem eine vertrauliche Beziehung aufgebaut werden kann. Oftmals lehrt mich die Erfahrung durch meine tägliche Arbeit, dass gerade bei öffentlichen Institutionen, diese Beziehungsarbeit vernachlässigt wird. Jeder Mensch möchte selbstbestimmt seine Ziele und seine Lebensplanung ausrichten und sich nicht dem Zwang und der Willkür von SachbearbeiterInnen oder der Gesetzesgrundlage des SGB II ausgesetzt sehen.

Gerade Menschen, die von Erwerbslosigkeit, sozialer Ausgrenzung oder materieller Not betroffen sind, stehen oftmals alleine vor Barrieren, die aus ihrer individuellen Problemlage und Lebenswelt heraus nicht überwunden werden können.

Genau dort sehe ich den Ansatzpunkt für mein soziales Engagement.

Teilhabe und Emanzipation an unserer demokratischen Gesellschaft können gelingen, indem die Selbstkräfte der Betroffenen aktiviert werden. Das heißt für mich, die Menschen dort abholen wo sie zur Zeit stehen, die unterschiedlichen Problemlagen der Menschen versuchen zu verstehen und respektvoll zu analysieren, Ziele selbständig formulieren lassen, prüfen ob diese Ziele auch den realen Bedingungen entsprechen und die Umsetzung der Ziele, im Einzelfall auch durch Vernetzung mit anderen Institutionen oder professionellen Angeboten, wie z.B. Rechtsanwälten, Psychologen etc.

 

So wurde die Amtsbegleitung als notwendigstes Mittel von uns eingesetzt um Motivationsarbeit aufzuzeigen. Wer mit aufrechtem Gang ein Amt betritt wird nicht schikaniert und sanktioniert – das ist unsere jahrelange Erfahrung. Eine der größten Herausforderungen ist die ständig wachsende Entwicklung der relativen Armutssituation in der sich Menschen in unserem Land und auch in unserer Region befinden. Dies beinhaltet Geldmangel und Kaufkraftschwäche, Bildungsbenachteiligung, sozial-kulturelle Armut, Werteverluste, seelische/emotionale/psychische Armut, Vernachlässigung, Ausländerspezifische Benachteiligungen und Altersbedingte Armut, um nur einige Symptome zu nennen.

 

Wenn Institutionen nicht partnerschaftlich daran arbeiten, diese Herausforderung offensiv anzugehen und ihre Angebote bedarfsorientiert an den jeweils örtlich, regionalen Problemlagen der Menschen orientieren, wird es schwer fallen diesen Kreislauf oder anders, diesem Abwärtstrend zu durchbrechen.

Armut wird oftmals vererbt und gerade bei Angeboten für Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien besteht Handlungsbedarf. Eine Schwachstelle ist die finanzielle Ausstattung der gemeinnützigen Vereinsstruktur, oftmals können gute Ideen nicht umgesetzt werden, weil die finanziellen Mittel einfach nicht ausreichen. Mit Kreativität und Improvisation ist vieles möglich, allerdings oftmals nur im kleinen Rahmen, bei größeren Vorhaben stoßen wir da schnell an unsere Grenzen des machbaren.

 

Für eine noch bessere Einbindung freiwilliger Helfer wären Schulungen von professionellen Fachkräften nötig, Versammlungsräume für größere Gruppen, Inventar wie z.B. Flipcharts etc. für unsere Themenabende oder professionelle Schulungsangebote, Mobilitätshilfen wie einen Kleinbus, um auch Menschen aus der näheren Umgebung und den Ortschaften in unsere Arbeit mit einzubinden oder Sachspenden Transporte zu organisieren.

Gerade bei der Zusammenarbeit mit Kindern aber auch älteren Menschen scheitert es oftmals an der Mobilität. Mein Ziel ist es für alle Gesellschaftsschichten eine Teilhabe am Leben, Sozialisation, Hilfsangebote, Einbindung in die ehrenamtliche Tätigkeit, individuelle Problemlösungsansätze, Stärkung der Selbstkräfte, Motivation für soziales Engagement, Gemeinschaftsdenken und Solidarität zu schaffen. Wir helfen Menschen in größter Not und bei dreißig bis fünfzig Beratungsfällen pro Woche haben wir hohe Erfolgsquoten.

Bisher konnten wir jedem helfen.

Wir informieren durch Flugblätter, Infomaterialien, Themenabende, Pinnwand, Zeitungsartikel (Pressemeldungen), Radio Hochstift, WDR, Sprechstunde Bürgermeister/Landrat, Internet etc.

 

Für die Zukunft haben wir begonnen Hausaufgabenhilfe anzubieten und planen eine musikalische Früherziehung, Lesestunden, Handarbeiten, Kochrezepte (gesunde Ernährung), Weltkindertagprojekt, Umsonstladen, Tauschring, Waldprojekt für Kinder, Gartenprojekt, Bildungsangebote für ausländische MitbürgerInnen, PC Werkstatt, Bewerbungsmappen und -unterlagen etc.

 

Hier können sich viele Menschen mit ihren Ideen einbringen und tätig werden.

 

Das alles beinhaltet unser Engagement 

 

Margit Marion Mädel
Vorsitzende Soziales Zentrum Höxter e.V.
Corbiestrasse 14
37671 Höxter

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Soziales Zentrum

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Corbiestr. 14
37671 Höxter

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Donnerstags Fachberatung
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Aktuelles

Wir haben unsere Räumlichkeiten
erweitert und renoviert.

Somit können wir ab 2011

auch Projektarbeiten anbieten.

Informieren Sie sich auf unseren

Seiten

Spielkreis

ab 26.02.2011

gibt es im SZHöxter e.V.

ein neues Projekt

*SPIELKREIS*

wir freuen uns gemeinsam

mit den Kindern unserer

Stadt die Welt zu ergründen...